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Metthäppchen, Mammutbäume und Multikulti

Wasserturm Kalk © Foto Manos Meisen / Stadtbibliothek Köln

Notizen über Kalk und seinen Stadtgarten

Ein Gastbeitrag von Eva Weissweiler

Der Kölner Stadtteil Kalk ist ein sehr buntgemischtes, lebendiges und multikulturelles Viertel, das im 19 Jahrhundert durch die zunehmende Industrialisierung und die Ansiedlung chemischer und metallverarbeitender Fabriken geprägt wurde. Relikte aus dieser Zeit finden sich vereinzelt noch heute im Stadtbild so zum Beispiel der 1904 errichtete Wasserturm der »Chemischen Fabrik Kalk«, in dem sich seit 2014 die »minibib« der Stadtbibliothek Köln befindet. Ein beliebter Erholungsort im Viertel ist neben dem Bürgerpark der Kalker Stadtgarten, dem auch die Kölner Autorin Eva Weissweiler gerne einen Besuch abstattet. Lesen Sie hier ihre Notizen aus Kalk.

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Hans Mayer dirigiert im Stadtgarten

Der Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Kulturkritiker Hans Mayer wurde 1907 »in der gutbürgerlichen Neustadt, jenseits der Ringe« geboren. Hier verbrachte er seine ersten Lebensjahre. Mayers Geburtshaus, ein denkmalgeschütztes Jugendstilhaus, liegt in der Genter Straße unweit des Kölner Stadtgartens. Weiterlesen


Zusätzliche Informationen:

  • »Hans Mayer: Repräsentant und Außenseiter – ein deutsch-jüdischer Schriftsteller aus Köln« – Hanjo Kesting im Gespräch mit Heinrich Bleicher
Eine Online-Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) als Beitrag zum Aktionsjahr »1.700 Jahre jüdisches Leben in Köln und dem Rheinland«, 8.7.2021
  • »Hans Mayer über Köln und sein Judentum« – Ein Gastbeitrag von Heinrich Bleicher

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Zum 90. Geburtstag von Erasmus Schöfer

Wir gratulieren!

Erasmus Schöfer in der Kölner Zentralbibliothek, 2012 © Foto: Stadtbibliothek Köln/LiK-Archiv

Der in Köln lebende Schriftsteller Erasmus Schöfer feiert heute seinen 90. Geburtstag. Seit vielen Jahren ist Schöfer mit dem LiK-Archiv und der Kölner Stadtbibliothek eng verbunden. Zahlreiche Veranstaltungen und Buchvorstellungen fanden in den Räumen der Zentralbibliothek statt. Erinnert sei auch an das Symposium »Schönheit und Gerechtigkeit«, 2013, in dessen Zentrum Schöfers Tetralogie Die Kinder des Sisyfos stand.

In dem Interview Unsichtbar lächelnd träumt er Befreiung, das Heinrich Bleicher mit dem Jubilar im Mai 2021 anlässlich des Geburtstages führte, spricht Schöfer über seinen Roman aber auch über seinen jüngst erschienenen Gedichtband Sisyfos Lust. Lauter ewige Lieben. Erasmus Schöfer und Heinrich Bleicher kennen sich seit vielen Jahren aus der Arbeit im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS. Während Erasmus Schöfer zeitweise als Vorstandsmitglied und auch als Delegierter an zahlreichen Konferenzen und Veranstaltungen teilgenommen hat, war Bleicher langjähriger Bundesgeschäftsführer des Schriftstellerverbandes. Außerdem ist er Mitglied im Freundeskreis der Kinder des Sisyfos.

Mit einem frühen Text, Vogeltheater in der Südstadt, ist Schöfer bereits in der LiK.map verortet. Eine kleine Sonderaufstellung seines Werks ehrt den Autor in der Literaturabteilung der Zentralbibliothek.

Erasmus Schöfer und Heinrich Bleicher im Gespräch, Mai 2021
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Die EDITIONALE

Ein Forum für Buchkunst

Die EDITIONALE ist eine internationale Messe für Handpressendrucke, Künstlerbücher, Mappenwerke und Editionen und wurde im Jahr 2000 von der Künstlerin Elisabeth Broel und dem Künstler Gernot Cepl ins Leben gerufen. Die Initiatorin starb am 1. Dezember 2020 an den Folgen einer Covid 19-Infektion. Weiterlesen

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»Nach Köln hin wälzt der Rhein sein heiliges Wasser fort«

Die Marcel-Proust-Promenade

Ein Gastbeitrag von Martin Oehlen

Zu seinen bevorzugten Reisegebieten zählte Deutschland nicht, zweimal zog es den französischen Schriftsteller Marcel Proust (1871–1922) zur Kur nach Bad Kreuznach. In Köln war er jedoch nie und dennoch hinterließ Proust einige Spuren in der Domstadt. – In seinem Gastbeitrag begibt sich Martin Oehlen auf die Marcel-Proust-Promenade in Lindenthal und entdeckt dabei noch andere interessante Hinweise über den Verfasser der Recherche in Köln. Lesen Sie hier seinen spannenden Beitrag.

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20. Todestag von Hans Mayer

Ein Gastbeitrag von Heinrich Bleicher

Köln, Paris, Leipzig, Tübingen mit Zwischenstationen in der Schweiz in Hannover und Berlin, wo Hans Mayer auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in unmittelbarer Nachbarschaft zu Bertolt Brecht seine letzte Ruhestätte fand. Lebensstationen eines außergewöhnlichen Menschen.
Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren, genauer gesagt in der Genter Straße 30, und starb am 19. Mai 2001 in Tübingen. Zu seiner Geburtsstadt hatte Mayer stets eine ambivalente Beziehung: »Ich sehe mich sicher als Kölner und der Rhein ist nach wie vor meine Landschaft« bekannte er sich und dennoch war Köln eine verlorengegangene Heimat. – Heinrich Bleicher, Vorsitzender der in Köln ansässigen Hans-Mayer-Gesellschaft, erinnert in seinem Beitrag Hans Mayer über Köln und sein Judentum aus gegebenem Anlass an Hans Mayer, den »Homme de lettres«, wie Walter Jens ihn einmal nannte.


Ankündigung:

»Hans Mayer: Repräsentant und Außenseiter – ein deutsch-jüdischer Schriftsteller aus Köln«

Online-Veranstaltung am 8. Juni 2021, 18 Uhr

Anmeldung unter: https://www.edudip.com/de/webinar/hans-mayer/1365140

Eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) der Stadtbibliothek Köln in Kooperation mit der Hans-Mayer-Gesellschaft

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Tacitus berichtet über die Gründung Kölns

Ein Gastbeitrag von Martin Oehlen

Über die frühe Geschichte und die Koloniegründung in Köln besitzen wir durch den römischen Historiker Tacitus die ersten schriftlichen literarischen Zeugnisse. Martin Oehlen, der ehemalige Leiter des Ressorts Kultur beim »Kölner Stadt-Anzeiger«, begibt sich auf römische Spurensuche und berichtet, wie aus der Stadt der Ubier, die einst Augustus hatte gründen lassen, die »Colonia Claudia Ara Agrippinensium« (CCAA) geworden ist. Lesen Sie hier seinen erhellenden Beitrag.

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Gastbeitrag: Buchhandlung Klaus Bittner

Die Buchhandlung von Klaus Bittner liegt seit über dreißig Jahren in zentraler Lage in der Albertusstraße. Neben der kompetenten Kundenberatung durch die Buchhändlerinnen und Buchhändler ist vor allem ein hervorragendes literarisches Sortiment kennzeichnend für diese außergewöhnliche Buchhandlung. Kooperationen zwischen der Stadtbibliothek und Klaus Bittner gibt es seit vielen Jahrzehnten, insbesondere im Veranstaltungsbereich und ab 2015 bei der Herausgabe der Schriftenreihe »lik«. Für die LiK.map schreibt Klaus Bittner hier etwas über sich und seine Buchhandlung.

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Die LiK.map ist da!

Wo steht Heinrich Bölls Geburtshaus? Warum gibt es in Köln den Heinzelmännchenbrunnen? Welche Spuren hat Johann Wolfgang von Goethe in der Domstadt hinterlassen und was hat Hilde Domin im Agnesviertel unternommen? Diese und andere Fragen beantwortet zukünftig die LiK.map, ein virtueller-interaktiver Stadtplan von Köln, der mit audiovisuellen und textuellen Inhalten sukzessive gefüllt wird: Wohnhäuser, Denkmäler, Texte von Autorinnen und Autoren über Kölner Orte werden in den Fokus gerückt und lebendig dargestellt. Die LiK.map berücksichtigt sowohl historische als auch zeitgenössische Landmarken der lokalen Literaturgeschichte.

Interessierte erhalten somit Anregungen für Spaziergänge und Entdeckungstouren durch den realen und virtuellen Stadtraum. Mit der Zeit entsteht ein spannender Blick auf das literarische Köln, eine Verortung von Literatur im urbanen Raum – eine Kartographie der Kölner Literatur.

Der direkte Zugang zu den literarischen Orten kann entweder direkt über die Marker in der Stadtkarte oder über die Kartenlegende am linken Seitenrand erfolgen. Weiterführende Informationen bieten Beiträge und Kurzbiographien über Kölner Autorinnen und Autoren, die ebenfalls über die Legende oder Menüleiste aufgerufen werden können. Die LiK.map schreibt sich fort und versteht sich als »work in progress«.

Neben der LiK.map stellt das Portal die beiden Archive vor und bietet weitere interessante und beachtenswerte Aspekte der Kölner Literatur.